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2. Februar – Rückblick auf die Weihnachtszeit

Der 2. Februar ist nicht nur Murmeltiertag (ein kulturelles Ereignis in mehreren Orten in den USA und Kanada, bekannt aus dem Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“ mit Bill Murray), sondern in weiten Teilen der Bevölkerung noch immer das Ende des Weihnachtsfestkreises, dessen amtskirchlicher Abschluss in der katholischen Kirche nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil allerdings auf das „Fest der Taufe Jesu“, dem Sonntag nach dem 6. Januar (Heilige Drei Könige / Epiphanie), terminiert wurde.

Dieses Fest „Darstellung des Herrn“, im Volksmund auch als „Mariä Lichtmess“ bezeichnet, erinnert an die Szene im Lukas-Evangelium, in der Maria und Josef nach jüdischem Brauch das Jesuskind im Jerusalemer Tempel „dem Herrn weihen / darstellen“.

40 Tage nach Weihnachten wird so nochmals an die Geburt des Gottessohnes erinnert: Mit Jesus Christus wird das „Licht, das die Heiden und die Welt erleuchtet“ (vgl. Lk 2,32), Mensch.

So wollen wir an dieser Stelle auf die vergangenen Wochen zurückblicken, die auch unser Schulleben im Licht der Menschwerdung Gottes prägten. Mit drei Frühschichten im Advent sowie dem auch in diesem Jahr sehr gut besuchten Adventsbasar und dem Weihnachtspäckchenkonvoi, kulminierend in feierlichen Gottesdiensten am Tag vor den Ferien, erlebte unsere Schulfamilie die Vorbereitungszeit auf das Hochfest als spirituell prägende Zeit, die gleichzeitig den Blick weitet auf die Bedürftigkeit unserer Mitmenschen.

Neben den Erlösen aus Basar und Konvoi zeigte man sich auch am 7. Januar, dem Montag nach den Ferien, nochmals spendabel als die Sternsinger die Klassen der Unterstufe von Realschule und Gymnasium besuchten und für hilfsbedürftige Kinder in aller Welt sammelten. Franziska, Eva (RS), Johanna und Magdalena (Gym) brachten sowohl den Klassen, den Sekretariaten und dem Lehrerzimmer als auch den Schwestern der Congregatio Jesu den christlichen Haussegen „Christus Mansionem Benedicat“. Besonderer Dank gebührt dabei Frau Obal, die nicht zum ersten Mal mit Rat und Tat diese Aktion initiierte und unterstützte, ein schönes Beispiel für die gelingende Zusammenarbeit von Elternhaus und Schule sowie Realschule und Gymnasium.

Nun gilt es also abzuwarten, ob es noch weitere sechs Wochen Winter gibt (das weiß nur das Murmeltier) sowie das Licht der messianischen Erlösung nicht nur durch die dunkle Jahreszeit zu tragen.

Christian Dicknether / Fotos: Frau Schilling