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#metoo-Mottotag am 03.05.18

Ende letzten Jahres entstand eine große Diskussion über den Tweet #metoo, den Solidaritätsbeweis für sexuelle Übergriffe.
Man hat den Eindruck, dass dieses Thema mittlerweile ausreichend diskutiert wurde und es nebensächlich geworden ist.

Aber so ist es nicht, denn sexuelle Übergriffe, sexuelle Gewalt und sexuelle Anspielungen sind Themen, die immer wieder angesprochen werden sollten, damit endlich in ferner Zukunft überall Gleichberechtigung herrscht.

Um dieses wichtige Thema wieder aufzugreifen, fand am Donnerstag, den 03.05.18 der Mottotag „#metoo“ an unserer Schule statt. Mädchen der 8. bis 11. Jahrgangsstufe wurden dazu aufgerufen, schwarz gekleidet in die Schule zu kommen, ähnlich wie viele Prominente anlässlich einer Gala im letzten Winter. Damals zeigten die Weltstars Solidarität für all die Menschen, die in irgendeiner Form Opfer von sexuellen Übergriffen wurden. Nun zeigen auch wir als Schule Solidarität. Gleichzeitig boten sich Gelegenheiten für Schülerinnen über eigene den eigenen Umgang mit unangenehmen Erfahrungen zu reden.

Um den Schülerinnen zu verdeutlichen, was #metoo eigentlich wirklich bedeutet und warum sie schwarz gekleidet in die Schule kommen sollen, sind Mitglieder der „Starken Mädels“ AG am Tag zuvor in die Klassen gegangen und haben die Schülerinnen genau darüber informiert.

Am 03.05. kamen somit viele Schülerinnen in schwarz. In einigen Klassen musst man wirklich länger suchen, um Mädels zu finden die nicht schwarz angezogen waren. Beim Gang durch unser Schulhaus wurde einem klar, dass wir alle zusammen für unsere Zukunft kämpfen müssen, denn es ist an der Zeit etwas zu verändern.

Svea Straßburger
(AG „Starke Mädels“ in der SMV)