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Kino im Kopf - Das P-Seminar tat:funk produziert eine Radiosendung

Sie interviewen Lokalpolitiker und Staatschefs, Sänger und Models aber auch Unbekannte auf der Straße. Sie betätigen Schnittprogramme und arbeiten am Mischpult. Sie beschreiben das politische Tagesgeschehen und berichten im nächsten Moment von Absurditäten aus aller Welt.

Kurzum: Radiomacher sind Sprecher, Journalisten und Reporter, Techniker und Entertainer. In diese vielfältigen Aufgabenbereiche des Radiojournalismus durften auch wir vom P-Seminar tat:funk hineinschnuppern. Zwar haben wir nicht die Lage der Welt erklärt, doch mit dem Schönheitswahn ein aktuelles und relevantes Thema für unsere Radiosendung aufgegriffen.

Für diese galt es zuerst ein Skript aufzusetzen, was sich aufgrund der vielfältigen Ideen der Kursteilnehmerinnen zwar als ein langwieriger, letztendlich aber lohnender Prozess erwies. Mit der Schaffung der Protagonistin Julia, die den Zuhörer durch ihren Tag führt, haben wir es dabei geschafft, die Präsenz des Themas Schönheitswahn im Alltag zu verdeutlichen. Nachdem der schwierige Teil der Arbeit geschafft war, konnten wir uns nun auf die langersehnte Umsetzung der Radiosendung freuen. Dazu gehörte neben der Befragung von Fremden auf der Straße auch das Führen von Interviews mit Schönheitschirurgen, Blinden und der „Germany’s next Topmodel“-Teilnehmerin Ina. Die dabei entstandenen Tonaufnahmen konnten wir mit der Unterstützung der Radiomoderatorin Steffi Fischer schneiden. Diese stand uns auch beim Einsprechen der Texte im Tonstudio von Radio Energy tatkräftig zur Seite. Nachdem wir einige Sprechübungen gemacht hatten und sich die größte Aufregung gelegt hatte, durfte jede von uns einen Text für die Radiosendung einsprechen. Diese völlig neue Erfahrung behalten wir alle als Höhepunkt in Erinnerung, da wir so in die Welt des Radios eintauchen konnten. Nach Abschluss der Produktion können wir als Team sowohl auf eine gelungene Sendung als auch auf eine bereichernde Zeit zurückblicken.


„Radio ist Kino im Kopf“. Dieser Ausspruch beschreibt den Kern des Radiojournalismus, dessen Ziel es ist, aus Klängen Bilder und Emotionen entstehen zu lassen. Auch wir vom P-Seminar tat:funk konnten dieses teils schwierige Unterfangen dank der engagierten Unterstützung von Frau Wieberneit und Steffi Fischer meistern. Abschließend gilt unser Dank der Stiftung Zuhören, die dieses Projekt erst ermöglicht hat.

Ausschnitt aus der Radiosendung zum Anhören