DJSlider Besinnungstage der G 8d 2017

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Besinnungstage der G 8d in Sankt Ottilien

Wir, die Klasse G 8d, kamen am Montag, 23. Oktober, vormittags sehr gespannt im Kloster Sankt Ottilien an, wo wir zweitägige Besinnungstage verbrachten. Wir begannen mit einigen Gruppenspielen und fingen an, unsere Schülerinnenmappen zu erstellen. Dies sind selbst verzierte Briefumschläge, die mit dem eigenen Namen beschriftet werden. Jede Schülerin schreibt einen Zettel mit einer kurzen und netten Botschaft an jede Mitschülerin und legt diese dann in den entsprechenden Umschlag.

Nachdem wir uns schließlich in unseren Zimmern eingerichtet hatten, aßen wir gemeinsam zu Mittag. Danach machten wir uns auf den Weg zu einer Führung durch das Klosterdorf. Pater Augustinus erzählte uns viele Geschichten, u.a. auch über die Landwirtschaft, wie viele Hühner, Gänse und Kühe es gibt. Nach dieser Führung hatten wir Freizeit und fast die gesamte Klasse blieb am Hof und beobachtete das Melken der Kühe oder streichelte die Kälber.

Nach einer kurzen Kuchenpause gab es eine kurze Meditation, nach der wir unseren „Fluss des Lebens“ zeichnen sollten, in dem die wichtigsten Stationen unseres Lebens festgehalten werden sollten. Anschließend stellten wir unsere Ergebnisse in kleinen Gruppen gegenseitig vor, bevor wir an den Schülerinnenmappen weiterarbeiteten.

Danach gingen wir in die Klosterkirche zur Vesper, um beim Abendgebet den Mönchen beim Gesang des Stundengebets zuzuhören. Nach diesem Gottesdienst stärkten wir uns mit Würstel und Kartoffelpüree für die Abendeinheit, bei der Spiele auf dem Programm standen. Zuerst sollten wir als Gruppe einen Turm aus acht Holzklötzen bauen, was uns leider nicht gelang, sodass wir nach einer Stunde etwas demotiviert aufgaben und uns noch einen entspannten Abend machten. Wir spielten mit Herrn Bauer UNO oder in einer Gruppe mit zwölf Schülerinnen Activity, bevor wir um 22.00 Uhr zu Bett gingen.

Am Dienstag nach dem Frühstück stand die Vormittagseinheit an, in der wir über eine Textstelle aus der Bibel („Gott ist die Liebe“) meditierten, Fürbitten formulierten und Kerzen für unsere Anliegen anzündeten. Außerdem schrieben wir einen Brief zum Thema „Wer bist du für mich, Gott?“. Diesen Brief sammelte Herr Bauer ein mit der Absicht, ihn uns in einem Jahr wiederzugeben. Nach einer Feedback-Runde kamen wir zum großen Highlight der beiden Tage: Wir bekamen unsere Mappen überreicht. Danach gab es viele lächelnde Gesichter und während der letzten freien Zeit gingen viele zum Kloster- und Hofladen oder noch einmal zu den Kühen.

Insgesamt waren es zwei sehr schöne und abwechslungsreiche Besinnungstage.

Angelina Claron und Lilli Kemmer, G 8d